Der
Gabber ist eine außergewöhnliche Mutation des
Menschens.
Gabber sind in der Gesellschaft leicht zu erkennen. Ein Grund für die
hohe Anzahl von Gabber beruht auf der billigen Herstellung der
Musik. Wenn irgendwo auf der ganzen
Welt, wenn nicht sogar im ganzen Universum, eine CD beim Brennen beschädigt wird, kann man diese ohne Probleme als Gabber verkaufen.
Allerdings lässt sich Gabber - "Musik" auch wie folgt herstellen:
- Man nehme einen ganz normalen Song
- Stelle auf 8 - 16 fache Geschwindigkeit
- 30, 60 und 120 Hz Töne auf das Maximum, 250, 500, 1K, 2K, 4K, 8K und 16K Hz Töne komplett ausschalten
- Und spiele ihn letztendlich in einer Schleife 3 - 6 Mal ab
Jetzt nur noch das ganze als 96kbit MP3 speichern und fertig.
Sollte der MP3 Encoder auch noch eine "Rausch" oder "Verzerrfunktion" haben ist der "Song" perfekt.
MerkmaleVerwechsele nie einen Gabber mit einem Schranzer - könnte böse enden.
- Hosen, in die die Eier gequetscht werden und unten an den innenseiten ein stück aufgeschlitzt werden.
- Eine sogenannte "Bomberjacke", die der Ur-Form eines Gorillas
nachgeahmt ist (lange Arme; kleiner Oberkörper; lange, extrem dumm
aussehende Haare am Rücken).
- Schuhe mit 22cm hohen Sohlen (Naik-e Er Klässik) oder Schuhe, die eine maximale Höhe von 1,5 cm nicht überschreiten dürfen.
- Kappe steht mindestens im 45° Winkel ab und ist bis zu 1.50m über den Kopf hochgezogen.
- Haar-Variante 1: Haare, welche mit Sperma in unwillkürliche Richtungen am Kopf frisiert werden
- Haar-Variante 2: Haare, wo links, rechts und vorne der Rasenmäher darüberfuhr.
- Das Piercing in der Zunge, was einfach total beschissen aussieht.
- Die auffallende Kleidung, die am ehesten der einer second-hand Nilpferdkleidung ähnelt, doch dazu später mehr;
- Seltsame, kaum verständliche Aussprache (Gabberarisch).
Beispiele hierfür sind: "dei Mudda!", "Fix Oida", "Ur Gschmeidig",
"voll Bähm", "Batsch Batsch", "Voiiigas", "Bombää" oder "Futlecken".
(Deshalb ist man der Ansicht, dass Gabber seinen Ursprung in Berlin
hatte). Diese Ausdrücke werden mindestens 3-Mal pro Satz mit "oida"
oder "heast" kombiniert.
- Auffällige Frisur:
- Vorne extrem kurz (siehe Vokuhila), hinten länger.
- Bei Gabbern ist auch oft eine sogenannte "Knackmatte" zu finden.
- Blonde Streifen in der Frisur gelten auch als besonders "cool" (sind sie jedoch nicht, wie jeder normale Mensch weiß).
KleidungsstilWie bereits unter Merkmale erwähnt, unterscheiden sich Gabber auch in Punkto Kleidung von normalen Menschen. Einige Merkmale:
- Hemd, T-Shirt oder Ähnliches muss immer in die Hose gesteckt sein. Dies führt jedoch zu weiterem Eier-Einquetschen
- Neben dem reingesteckten Shirt soll natürlich eine möglichst große Gürtelschnalle zu sehen sein.
- Ein weißer Gürtel.
- Hochstirnige Kappe mit mehr als 28 verschiedenen Farben und 194 Glitzersteinchen.
- Faustregel für Bekleidung: Je enger, desto besser. Eine
Möglichkeit wäre, prinzipiell nur Kleidung zu kaufen, die mindestens 4
Nummern zu klein ist. Eine andere, von Baumwolle auf Latex umzusteigen,
denn Latex wirkt schon von Natur aus schön hauteng, also
"Gabberkonform". Wieder eine andere Art wäre es, die gekaufte Kleidung
einfach mit 500°C zu waschen
- Für Polos und Hemden gilt: KRAGEN IMMER AUFSTELLEN!
- Als besonders "gschmeidig" gilt man, wenn man sich die unteren Jeans Enden aufschneidet (am besten bis in den Schritt!!)
- Die Markenlogos sind ebenfalls sehr wichtig. Es ist immer
darauf zu achten, dass die Logos jederzeit für jeden sichtbar sind.
Notfalls muss man hier zur Nähmaschine greifen und nachnähen.
- Auf mindestens einem "Kleidungsstück" muss eines der folgenden Wörter (Erkennungsmerkmale) aufgedruckt sein:
D&G (auch Dolce&Humana), Gucci-Lutschi, Armani (I Armer
Mann, I), De Puta Madre 69(Butter de Mayonese 69 % Fett), DaKotzt, Ed
Homo.
- In der Winterzeit (oder auch darüber hinaus) ist es
empfehlenswert, nur Jacken mit Pelzkragen zu tragen. Hinter diesen kann
man seinen kleinen Kopf sehr schön verstecken.
- Gabber wollen in erster Linie auffallen. Deshalb kombinieren
sie auch gerne mal auffallendere Farben, so ziehen sie sich ab und zu
ganz in weiß an. Es wurden aber auch schon Spezies gesehen, die mehrere
Wochen immer nur mit gestreiften Pullovern (in denen natürlich immer (!) die Farbe Weiß vorkam) herumrannten.
Der GabberstyleDie bevorzugten Musikrichtungen von Gabbern sind
Techno,
Hardcore und
Trance.
Diese Musik ist für die zivilisierte Menschheit unerträglich, doch
Gabber haben eine gewisse Anordnung (oder ist es nur eine
Fehlfunktion?) im Gehirn, die die "Musik" durch abgestorbene
Teilchenvollständig neutralisiert. Außerdem haben die Gabber einen eigenen Tanz
dazu entwickelt: Den "Hackentanz". Man bezeichnet diesen Tanz auch als
"behindert rumhüpfen".
Da es in den überfüllten Diskotheken schwer ist, sich fortzubewegen,
wurde der Tanzstil "Hardstep" erfunden. Hier bewegt man sich durch
rutschende Bewegungen der Füße fort, die dem Moonwalk gleichen, und
"gleitet" sozusagen gschmeidig durch die Menge. Eine weitere Methode,
sich durch die Menge zu kämpfen, ist der Tanzstil "Jumpstyle".
Hier werden mit gezielten Tritten und Kicks die Gabber um einen herum
außer Gefecht gesetzt.
Eine weitere Verhaltensweise der Gattung "Gabber" ist, dass sie
ihre unerträgliche "Musik" immer mit ihren penetranten
Handylautsprechern abspielen, egal ob in der U-Bahn, auf dem Gehsteig
oder im Restaurant. Forscher konnten dieses Phänomen bisher nicht
klären, einige vermuten, dass es dazu dient, der Herde die eigenen
("musikalischen") Entdeckungen näher zu bringen.
Auffallend ist des Weiteren der Gang (behindert): Breitbeinig
(zur Schonung der von zu engen Hosen in den Schritt gepressten Eier)
und die Arme leicht vom Körper abstehend [Zweck: breitere Front für
eventuell anfallendes Verlangen Passanten zu rempeln, sowie scheinbarer
Beweis eines möchtegern-erhöhten Testosteronspiegels der die
kuhlnäss,
gelhed und
härde (vor allem in Anwesenheit der weiblichen Exemplare)].
Des Weiteren ist eine seltsame Hautfarbe, die meist durch den Gang in
Solarien (sog. Gabbertoaster) hervorgerufen wird, oft vertreten.
Gerüchte besagen aber, dass diese undefinierbare Färbung durch das
Verreiben einer entsprechend eingefärbten Paste, die aus Öffnungen in
tieferen Regionen ihres eigenen Körpers hervorquillt, verursacht wird.
Diese Hautfarbe ist undefinierbar, es wird vermutet, dass es braun sein
sollte, es könnte aber auch als orange bezeichnet werden.
HymneDie offizielle Hymne der Gabber ist das "Heckenscheren-Rasenmäher-Gabber-Knabber-Knusper-
Inferno".
[1]In dieser Hymne wird das traditionelle Leben der Gabber besungen
und gibt diesen Kraft und Motivation für einen weiteren Gabber-Tag. In
der Hymne findet der Gabber genaue Anweisungen wann und wo man
Gabber-Musik zu hören hat (Zitat: "
Dreht den Gabber-Song auf in der Bahn, Ihr seht, mit Gabber kann man entspannter fahrn!") oder wie er sich zu bekleiden hat (
An alle Gabber mit Kappa, Umbro und Pitbull... Alle Typen auf Nike Air, Lonsdale und Fred Perry...). Musikalisch ist sie durch eine Heckenschere und einen Rasenmäher untermalt.